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Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Ausland

FrankaFreiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Ausland
Nachdem wir im letzten Jahr über die Pläne von Franka Wolberg berichtet haben, ein FSJ im Ausland zu absolvieren, können wir nun einen Zwischenbericht geben.

Franka schreibt:
Ahojte!
Seit nun vier Monaten lebe ich in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei. In dieser kurzen Zeit ist sehr viel passiert.
Ich arbeite an der Deutschen Schule Bratislava, vormittags im Kindergarten sowie in der Nachmittagsbetreuung.
Im Kindergarten helfe ich bei den “Mäusen” (2-3 Jahre alt) oder bei den “Fröschen” (4-5 Jahre alt). Bei den “Mäusen” fehlen noch die Deutsch-kenntnisse, mit den “Fröschen” kann ich die Komplexität der deutschen Sprache erarbeiten.
Nachmittags helfe ich dann meistens bei den Hausaufgaben und gehe meinen Tätigkeiten im Hort nach wie auf dem Schulhof aufpassen, spielen, basteln.
Ich bin sehr froh um meine Kollegen, da ich immer um Rat fragen oder gute Gespräche führen kann.
Eine davon ist auch Freiwillige und meine Mitbewohnerin, wir teilen uns ein Zimmer. In unserer WG wohnt auch noch eine Französin. Wir verstehen uns alle gut und haben uns an den gemeinsamen Alltag gewöhnt.

Seltener gehört zu meinem Alltag auch das Reisen. Eine Leidenschaft die mir sehr am Herzen hängt. Ich reise hier durch Ost- und Mitteleuropa mit zwei anderen Freiwilligen aus der Slowakei. Wir haben hier schon einige Städte besichtigt, da es von hier aus günstiger und vor allem auch näher ist, als diese Reisen von Deutschland aus zu machen. Mittlerweile haben wir auch eine 10-tägige Reise über den Balkan hinter uns, die wir über die Feiertage gemacht haben.
Ziemlich absurd ist, dass wir es bis nach Mitrovice geschafft haben, (Kosovo, ärmste Stadt Europas) aber noch nicht nach Wien, was gerade mal eine Stunde von Bratislava liegt. (Bratislava und Wien sind die Hauptstädte die innerhalb Europas am nächsten beieinander liegen.) Apropos: hier wurde mir erst so richtig bewusst wie praktisch die Europäische Union und vor allem Schengen ist.

Abschließend kann ich sagen, dass es mir hier gut geht, da auch Stück für Stück die Sprachbarriere geringer wird. Dovidenia!
Franka

Bei Fragen schreiben Sie mir gerne:
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