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St. Bonifatius und Nord-Barmbek fusionieren

Fusion St. Bonifatius - Auferstehungskirche - Fotos Jessica DiedrichAm 1.1.2020 ist es soweit: nachdem die Gemeinde Nord-Barmbek sich 1970 aufgeteilt hatte in zwei Gemeinden, St. Bonifatius und Nord-Barmbek, schließen sich die beiden Gemeinden nach fünfzig Jahren nun wieder zusammen.

Vor gut sieben Jahren haben sich die beiden Gemeinden zusammengetan und eine Pfarrstelle gemeinsam ausgeschrieben. Seitdem hat es viele Schritte aufeinander zu gegeben: gemeinsame Gottesdienste, gemeinsame Ausflüge, gegenseitige Besuche und gegenseitiges Mithelfen bei Veranstaltungen und Festen. In den letzten beiden Jahren haben sich auch die beiden Kirchengemeinderäte mehrfach getroffen und immer öfter gemeinsam getagt

Ab dem 1. Januar wird es also eine neue, gemeinsame Gemeinde Nord-Barmbek geben. Das begehen wir mit einem festlichen Neujahrsgottesdienst um 17 Uhr und einem anschließenden Empfang bei Sekt und Berlinern. Dazu laden wir herzlich ein.

Dieser Aufbruch wird mit viel Hoffnung und Schwung angegangen. Gleichzeitig ist er auch mit Abschied und Schmerz verbunden, denn wir werden zum Frühjahr die gesamte Gemeindearbeit auf den Tieloh konzentrieren und den Standort Bonifatius am Lämmersieth aufgeben.

Am Palmsonntag, dem 5. April 2020, werden wir zu der letzten Gospelmesse in St. Bonifatius zusammenkommen. Wir beginnen den Gottesdienst dort wie seit vielen Jahren gewohnt um 17 Uhr und ziehen dann mit allen BesucherInnen und der Bischöfin zur Auferstehungskirche, wo wir den Gottesdienst beenden.

Ab da werden alle Treffen und Gruppen, Gottesdienst und Feste am Tieloh stattfinden.

Bis zum Palmsonntag haben wir noch einige Monate beide Orte. Bis Ende März können sich alle Gruppen am Lämmersieth treffen, können wir noch einige Abendmusiken genießen, die Gospelmessen feiern, noch einmal Weihnachten mit Krippenspiel und Gospelchristmas erleben. Und die ganze Region ist herzlich eingeladen, noch einmal – oder mehrmals – an den Lämmersieth zu kommen und diesen Ort zu erleben, an dem mehrere Generationen von Gemeinde fünfzig Jahre lang gerne zusammengekommen sind.

Ab April werden die Auferstehungskirche und das Gemeindehaus am Tieloh der einzige Standort für das Gemeindeleben sein. Damit wird sich auch hier manches ändern: Die Gemeinde wird etwas größer. Neue Menschen bringen auch neue Erfahrungen und Ideen mit.
Es wird neue Angebote geben. Verschiedene Traditionen können sich gegenseitig befruchten und bereichern. Wir können gespannt sein, was daraus noch weiter erwachsen wird.

Pastorin Idalena Urbach