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Konfirmation in Zeiten von Corona

KonfirmationDer Lockdown mit all den Corona-Auflagen im Frühjahr traf auch unsere Konfi-Gruppen sehr. Der analoge Unterricht musste ausfallen und konnte allenfalls online weitergeführt werden. Lange war nicht klar, ob, wann und wie wir überhaupt Konfirmationen feiern könnten. Nach einem langen Diskussionsprozess mit den betreffenden Konfis und ihren Eltern konnten wir mit Corona-Auflagen tatsächlich Konfirmationen feiern: In St. Gabriel im Juni, in der Auferstehungskirche im Juni und im September und in der Kreuzkirche im Juni und im kommenden Jahr - bis dahin werden sich die Konfis an verschiedenen Samstagen treffen, zu denen auch die bereits Konfirmierten eingeladen sind.

Konfirmation bedeutet ja „Stärkung“ oder „Bekräftigung“ – und gerade in diesem Corona-Jahr konnten nicht nur unsere Konfis eine „Stärkung“ oder „Bekräftigung“ des Glaubens gut gebrauchen.

Dabei ist uns Verantwortlichen eines besonders nahegegangen: Wegen der Abstandsregelungen durften wir Pastoren nicht wie sonst üblich mit einer Handauflegung Gottes Segen bei der Konfirmation weitergeben. Stattdessen hat in allen drei Kirchen jeweils ein Familien-angehöriger – Vater, Mutter, Bruder oder Schwester – jeweils einzeln unseren Konfir-mandInnen die Hand aufgelegt, während wir Geistliche und Teamer-Innen mit Abstand die Segensworte am Altar sprachen.

So kam es – mitten in dieser Corona-Zeit – zu sehr innigen, persönlichen und im Wortsinne berührenden Konfir-mationen. Und nicht nur ich hatte das Gefühl: Unsere Konfis gingen mit ihren Familien echt gestärkt aus diesen Konfirmationen in ihr weiteres Leben.

Pastor Sven Lundius

 

Herzlichen Glückwunsch allen KonfirmandInnen zur Konfirmation!